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Den Naziaufmarsch in Dresden blockieren! Gegen staatliche Repression demonstrieren. 13. & 18.2.

Am 6.2.12 findet in der Rose eine Bündnis-Soli-Party statt um Geld zu sammeln für die von Verfolgung betroffenen AntifaschistInnen.

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Soli-Party gegen Repression und Faschismus im Rosenkeller am 6.2.12 ab 21 Uhr

Aufgrund der fortdauernden politisch motivierten Verfolgungen sämtlicher Menschen, die sich jährlich in Dresden gegen den (ehemals) größten Naziaufmarsch in Europa widersetzen, entstehen nicht nur für die Mobilisierung der diesjährigen Proteste immense finanzielle Belastungen. Spätestens seit dem „Auslandseinsatz“ der sächsischen Polizei in den Amtsräumen des Jugendpfarrers Lothar Königs ist deutlich, dass diese massiven Einschüchterungsversuche auch uns in Jena etwas angehen. Durch die Funkzellenüberwachung einer kompletten Stadt und den absurden Strafverfahren wurde deutlich, dass die politikhörige Justiz in Sachsen kein rechtswidriges Mittel scheut, um zivilgesellschaftliches Engagement einzuschüchtern und weitere erfolgreiche Proteste zu verhindern. Ein breites Bündnis aus Jenaer Jugendverbänden und -organisationen stellt sich diesen Repressionsmaßnahmen solidarisch entgegen und veranstaltet eine Soliparty zugunsten des Bündnisses „Dresden Nazifrei“, die vor allem die Herzen aller Rock- und Elektrofans höher schlagen lassen wird und zur Teilnahme an den diesjährigen Protesten aufrufen soll!

DJ-Aufgebot: Alex Indietonne und Click Tina, Rot&Honig und quasi.mono

Diese Veranstaltung gibt es auch hier bei Facebook 


Die Party wird organisiert von einem Aktionsbündnis aus Jusos, Linke.SDS, Grüne Jugend, Ver.di Hochschulgruppe,GEW Studis, IG Metall Jugend und dem Studierendenrat der FSU Jena.

Entsprechend § 6 Abs. 1 VersG sind Personen, die rechten Parteien oder Organisationen angehören, der rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, von der Veranstaltung ausgeschlossen.

Dresden Nazifrei!

Aller guten Dinge sind drei. Nach dem 2010 und 2011 der größte Naziaufmarsch Europas zwei mal blockiert wurde, wollen wir den Naziaufmarsch 2012 endgültig Geschichte werden lassen.

Nein Mann, ihr könnt hier nicht gehen!

An diesem Januar-Wochenende wollen Nazis in Magdeburg aufmarschieren, im Februar ist dann wieder ein Ausflug nach Dresden angesagt. Daher an dieser Stelle noch einmal die Hymne für die Blockaden gegen den Naziaufmarsch in Dresden 2011

Naziaufmarsch am 14.1. in Magdeburg verhindern

An dieser Stelle dokumentieren wir de Aufruf verschiedener Autonomer- und Antifa-Gruppen aus Magdeburg. 

14. Januar 2012: Den Nazis das Trauern beibringen!

In Sachsen-Anhalt gipfeln die vielfältigen neonazistischen Aktivitäten sowie die gesamtgesellschaftlichen Ausprägungen von Rassismus und Nationalismus im jährlichen Aufmarsch von etwa 1000 Neonazis durch Magdeburg. Um den Nazis im Januar die Straße streitig zu machen rufen antifaschistische Gruppen zu Blockaden des zivilen Ungehorsams auf.

Ein jährliches Trauerspiel: Neonazis aus der ganzen Republik marschieren jammernd durch Magdeburg

Seit 1999 meldet eine sogenannte „Initiative gegen das Vergessen“ den rechten Aufmarsch an. Die Neonazis versuchen ihren Geschichtsrevisionismus zu verbreiten, indem sie die Opfer des Faschismus mit den TäterInnen auf eine Ebene stellen und die Bombardierung Magdeburgs am 16.01.1945 nicht als Folge des von Deutschland entfachten Zweiten Weltkrieges benennen. Ausgeblendet wird der gesamte historische Kontext: die Verbrechen der Nazidiktatur, die Bombardierung spanischer, englischer und anderer europäischer Städte sowie die massenhafte Vernichtung von Menschen in Konzentrationslagern. In Wirklichkeit beendete die militärische Zerschlagung Nazideutschlands den Krieg und rettete unzähligen Menschen das Leben.

Landtagswahlen verloren, aber das Umfeld entwickelt sich prächtig

Der jährliche „Trauermarsch“ ist leider nur einer von vielen Wegen, auf welchen Neonazis in Magdeburg und Sachsen-Anhalt versuchen, politisches Terrain zu erkämpfen. Die NPD nahm im März 2011 an den Landtagswahlen teil und verkündete diese als „Schicksalswahl für die gesamte nationale Bewegung“. Der knapp verpasste Einzug ins Parlament (mit 4,6% statt den erwarteten 7%) war ein Leberhaken für die dominierende Nazistruktur in Sachsen-Anhalt. Die innerparteilichen Folgen sind neben der hohen Verschuldung auch der personelle Austausch der gesamten Führungsebene des Landesverbandes.
Neben den neonazistischen Gruppen machen auch rechtsoffene Zusammenhänge immer häufiger auf sich aufmerksam. So beispielsweise der als gemeinnützig eingetragene Verein „Child Abuse Fight e.V.“, welcher in inhaltlicher und personeller Überschneidung mit der lokalen Naziszene die Forderung nach der Todesstrafe für „Kinderschänder“ auf die Straße trägt.1 Oder die rechte Hooligan-Gruppe „Adrenalin“, die sich durch Angriffe auf linke Projekte und vermeintliche Antifaschist_innen politisch profiliert.2
Auch die rassistisch motivierten Übergriffe, an welchen häufig Neonazis beteiligt sind, gehören hierzulande zur hässlichen Normalität. Zwischen Januar und August 2011 dokumentierte die Mobile Beratungsstelle für Opfer rechter Gewalt bereits 27 Übergriffe in Sachsen-Anhalt, wobei die Dunkelziffer weit höher liegen dürfte.3

Deutschland und seine Nazis

Inhaltlich ist die neonazistische Ideologie in ihrem Rassismus und Nationalismus durchaus anschlussfähig an gesamtgesellschaftliche Diskurse. In der Bevölkerung der Bundesrepublik ist latenter Rassismus weit verbreitet, was Studien seit vielen Jahren belegen.4 Von staatlicher Seite wird ebendieser Rassismus konsequent umgesetzt, u.a. mit der menschenunwürdigen Behandlung von Flüchtlingen, repressiven Gesetzen gegen Nicht-Deutsche und racial profiling bei Polizeikontrollen.5
Patriotismus, Nationalismus und die Identifikation mit dem nationalen Kollektiv Deutschland gedeihen unter fleißiger Pflege von Parteien und Zivilgesellschaft. Unter anderem führte dies bei der WM 2010 auch in Magdeburg zu nationalistischen Ausschreitungen deutscher Fußballfans.6

Let’s block them hard!

Wir als Antifaschisten und Antifaschistinnen wollen den Aufmarsch effektiv stören und wenn möglich verhindern. Unsere Mittel sind Blockaden des zivilen Ungehorsams, auf welchen wir uns mit möglichst vielen Beteiligten den Neonazis entschlossen entgegenstellen werden.
Im vergangenen Jahr konnte die Aufmarsch-Route an mehreren Stellen kurzzeitig blockiert werden. Die Erfahrungen aus Städten wir Dresden und Leipzig zeigen, dass es mit mehr Menschen durchaus machbar ist, Naziaufmärsche erfolgreich zu verhindern.
Von unseren Blockaden am 14. Januar soll keine Eskalation ausgehen.

Unsere Solidarität gilt all jenen, die an diesem Tag mit uns oder auf anderen Wegen versuchen, den
Naziaufmarsch zu verhindern. Von stationären Protestmeilen, Bratwurst-Antifaschismus und Bühnenprogrammen mit Polizeiorchestern halten wir dagegen rein gar nichts.7

Den Nazis das Trauern beibringen!

Wir werden frühzeitig Informationen zu den Blockadetreffpunkten, der Infostruktur am 14. Januar
sowie allen weiteren relevanten Punkten auf der Seite blockierenmd.tk veröffentlichen.

Informiert euch, organisiert eine gemeinsame Anreise und unterstützt uns bei den Blockaden des Naziaufmarsches am 14. Januar 2012.

Autonome Medien und Aktionen [AMUA]
Arbeitskreis-Antifa Magdeburg [AK ANTIFA]
Autonome Hochschulgruppe [AHG]
Jugendantifa Magdeburg [JAM]

Brauner Terror in Deutschland – Die Neonazi-Szene, die Verstrickung mit dem Verfassungsschutz und die NPD-Verbotsdebatte.

Zur Vorabinformation für die Veranstaltung am 15.12.11 um 19 Uhr im HS 3 in der CZS 3

Die Neonazi-Szene, die Verstrickung mit dem Verfassungsschutz und die NPD-Verbotsdebatte.

Eine Veranstaltung des Arbeitskreises für politische Bildung des Studierendenrates der FSU und der Hochschulgruppe dieLinke.SDS Jena

Das Referat von Dr. Gössner wird ergänzt durch ein Co-Referat von Steffen Dittes, in dem noch einmal besonders die rechte Szene in Thüringen und das gebaren des hiesigen Landesamt für Verfassungsschutz in den Fokus genommen wird.

Hier gibt’s die Veranstaltung bei Facebook!


Twitter – [’solid] Jena

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