Archive for the 'Linksjugend [’solid]' Category

Vortrag: Bundeswehr raus aus den Schulen – Kein Werben fürs Sterben!

Die Bundeswehr ist kein „normaler Arbeitgeber“, das Berufsrisiko ist der Zinksarg. Doch sie drängt seit der Aussetzung der Wehrpflicht noch stärker in die Schulen und Hochschulen, um ihre Nachwuchsgewinnung und ihre Logistik sicherzustellen. Sie will uns, die Jugendlichen, zu ihrem Kanonenfutter machen. Uns SchülerInnen drohen mitunter Strafbenotungen, wenn wir uns der Propaganda des Militärs verweigern; an den Unis werden Kapazitäten für militärische Forschung verschwendet.

Dieser Indoktrination wohnt ein kriegerisches Verständnis von internationaler Politik inne. Internationale „Sicherheit“ und „Verantwortung“ sind die Codewörter für Krieg, Besatzung und Ausbeutung anderer Länder. Die Arroganz der Einmischung in Angelegenheiten souveräner Staaten und die Zustimmung für den Krieg im Dienst der Wirtschaft soll auch uns SchülerInnen und Studierenden eingeimpft werden.

Denkst Du, Du kannst da nicht mitreden? Ist es Dir egal, was die Bundeswehr so alles plant, obwohl sie es auf Dich abgesehen hat? Wie sehr hat sie die Schulen schon im Griff? Was macht sie überhaupt genau an den Schulen? Hier bekommst Du Antworten.

Wer heut nich feiert hat verloren

Am 8. Mai 1945 unterschrieb Karl Dönitz die Kapitulationsurkunde, welche ihm von den Alliierten vorgelegt wurde. Während sich der Führer und andere Nazigrößen feige aus der Verantwortung zogen, ging der Krieg über die Zivilbevölkerung weiter.
Die Fortsetzung der militärischen Auseinandersetzungen, auch über Hitlers Tod hinaus, war zu diesem Datum bereits dem letzten Nazi als sinnlos vorgekommen und so konnte der Krieg (in Europa) endlich sein Ende finden.
Wir machen an dieser Stelle deutlich, dass der Krieg an diesem Tage nicht verloren ging (das war er schon längst) und erst recht ist dieses Datum nicht der Beginn deutscher Fremdbestimmung. Zu diesem Datum wurde Europa vom Hitlerfaschismus befreit. Das feiern wir und danken es, nicht nur an diesem Tag, den 4 alliierten Siegermächten.
Wir danken für das Ende der faschistischen Tyrannei und für die Chance ein Leben in „Freiheit und Demokratie“ zu führen.
Unser Dank richtet sich an die Armeen, die unter größten Menschenopfern alles dafür gaben, das verbrecherischste Regime, das die Welt je gesehen hatte, zu besiegen und somit die schlimmsten Verbrechen der Menschheitsgeschichte zu beenden.

Die uns auferlegte Verantwortung ist es, dafür zu sorgen, dass es nie wieder soweit kommen wird.
Wir stehen hier, um alle daran zu erinnern, wozu die Deutschen fähig sind.

„Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln ist unsere Losung. Der Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel.“ Der Schwur von Buchenwald

NIE WIEDER KRIEG!
NIE WIEDER FASCHISMUS!
NIE WIEDER DEUTSCHLAND!!!

Antifa, Antika,…. mit Linksjugend [’solid] Jena

Wir sind eine Basisgruppe des Jugendverbandes Linksjugend [’solid] Thüringen. Wir sind SchülerInnen, Auszubildende und Studierende unter 35 Jahren, die sich politisch weiterbilden und engagieren wollen.

Wir verstehen uns als ein antifaschistischer, sozialistischer, feministischer und basisdemokratischer Jugendverband. Wir beschäftigen uns mit den aktuellen politischen Auseinandersetzungen und schalten uns in die öffentlichen Diskussionen ein und üben Kritik an den herrschenden kapitalistischen Verhältnissen indem wir Aktionen durchführen, gemeinsam auf Demos fahren und uns politisch weiterbilden.
Auf unserer Tagesordnung steht aber auch „unpolitisches“ wie z.B. Kneipenbesuche, Filmabende, Theater, Feiern,…

Wöchentliche Sitzung

Eine weitere Möglichkeit mit Linksjugend [’solid] Jena Kontakt aufzunehmen ist das wöchentliche Treffen, das jeden Mittwoch 18.30 Uhr im LinXX-Jungendbüro, Am Markt 4, beginnt.

Oder du schickst uns eine E-Mail an info@solid-jena.de

Weitere Termine

30.04.2012 um 16 Uhr; Ort: Johannisplatz: Kundgebung gegen den FDP-”Sozialpolitiker” und Friseurladenbesitzer (“Masson”), der seinen Angestellten 4€ Stundenlohn zahlt

25.05.2012; Konzert “Aufmucken gegen Rechts” mit The Skatoons, Bjelomorkanal und Bildungsresistent — Einlass: 19.30 Uhr, Beginn: 20.30 Uhr; VVK: 7€, AK 8€; Ort: Rosenkeller

25.05.12 – Aufmucken gegen Rechts – veranstaltet von Linksjugend [’solid] Jena

25.5.2012; Jenaer Rosenkeller
…mit The Skatoons, Bjelomorkanal und Bildungsresistent; Einlass 19.30 Uhr, Beginn 20.30 Uhr; VVK: 7€, AK: 8€

Erfurt, Gera, Nordhausen und nun Meiningen – seit Jahren führen Neonazis ihre Großveranstaltungen in Thüringen durch. Im Gegensatz zu den Verbrechen des „nationalsozialistischen Untergrundes“ (NSU) werden diese Aufmärsche hunderter Faschisten von der Presse weitestgehend ignoriert. Doch auch in der gesellschaftlichen Mitte ist rechtes Gedankengut weiter auf dem Vormarsch und droht dort akzeptiert zu werden.
Bestes Beispiel dafür ist die „Aktion Schulhof-CD“ mit der die NPD besonders Jugendliche mit ihren menschenverachtenden, rassistischen und antisemitischen Parolen ködert. Es gilt, diesen Entwicklungen etwas entgegen zu setzen und die Neonazis und ihre Polemik zurückzudrängen.
Deshalb veranstaltet Linksjugend [’solid] Jena das jährliche Konzert „Aufmucken gegen Rechts“ mit regionalen und überregionalen Bands

Neuer Aufkleber bei Linksjugend [’solid] Jena

Neben den restlichen Aufklebermotiven kann nun auch folgender Aufkleber in unserem Jugendbüro am Markt 4 kostenlos abgeholt werden:

Linux Ubuntu 11.04 „Natty Narwhal“ zum Download freigegeben!

Heute ist das kostenlose Betriebssystem Ubuntu in seiner neusten Auflage erschienen. Ubuntu erscheint alle 6 Monate in einer rundum erneuerten Version. Jede Version wird 18 Monate mit Aktualisierungen versorgt. Die heute erschienene Version heißt Ubuntu 11.04 Natty Narwhal. Die erst Zahl beschreibt das Jahr, in dem die Version erschienen ist, die zweite Zahl den Monat. 11.04 bedeutet also, dass Natty Narwhalim Jahr 2011 im April erschienen ist.

Der SpitznameNatty Narwhalbedeutet soviel wie „Schicker Narwal“. Der Name soll darauf hinweisen, dass bei der Entwicklung dieser Version besonders auf gutes Aussehen Wert gelegt wurde. Dazu wurde eine vollkommen neue Oberfläche entwickelt. Einige Tipps und Tricks für Maus und Tastatur im Umgang mit der neuen Oberfläche gibt es hier. Das Wort „Ubuntu“ kommt aus der Zulu Sprache und bedeutet übersetzt so viel wie „Menschlichkeit“, was die Philosophie der Entwickler widerspiegelt. Die Entwickler verfolgen mit Ubuntu das Ziel, ein einfach zu installierendes und leicht zu bedienendes kostenloses Betriebssystem mit aufeinander abgestimmter Software zu schaffen. Dies soll unter anderem dadurch erreicht werden, dass für jede Aufgabe genau ein Programm zur Verfügung gestellt wird. Dazu wird populäre Software wie der OpenOffice-Nachfolger LibreOffice oder Firefox 4.0 genutzt, aber auch ein Sofortnachrichtensender, ein Musik und DVD Abspieler, ein Mailprogramm, eine Bildbearbeitung, ein Brennprogramm und alles was man sonst noch braucht ist von Anfang an mit an Bord. Langes Suchen nach dem richtigen Programm und Downloads von Fragwürdigen Internetseiten sind unnötig.

Ubuntu ist ein modernes Betriebssystem, bei dem alle zum Arbeiten nötige Software von Anfang an mit installiert wird und durch eine zentrale Update-Verwaltung immer alles auf dem neusten Stand bleibt. Trotzdem ist das Betriebssystem schlank und läuft auf alten wie neuen Rechnern flüssig und schnell. Es ist also egal, ob ihr einen neuen Desktop-Rechner zu Hause stehen habt oder ob ihr ein altes Notebook im Schrank liegen habt, das den Ansprüchen von Vista oder Windows 7 nicht mehr gewachsen ist.

Übrigens: Gerade Nutzer von Apple-Produkten sollten sich auf den Schlips getreten fühlen. Immerhin handelt es sich bei Linux ebenso wie bei Apple um ein Unix System. Ihr habt also die Wahl, ob ihr euch ein 1000 bis 2000 Euro teures MacBook von Apple kauft und für viele Software-Updates Geld berappen müsst, oder ob ihr euch ein Laptop für 300 bis 500 Euro nehmt und eine Mac OS X ebenbürtige Software aufspielt die nichts kostet und euch eben so kostenlos immer die aktuellste Version bereit stellt.

Egal ob ihr bisher Windows oder Mac OS X benutzt habt, ihr könnt euch euer Ubuntu mit wenigen Handgriffen so gestalten, dass der Übergang vom einem oder vom anderen leicht fällt. Fensterknöpfe rechts oder links, helle oder dunkle Oberflächen… macht euch die Welt, wie sie euch gefällt. Braucht ihr mal Hilfe, könnt ihr in der eigenen Ubuntu-Wikipedia nachschlagen oder ihr könnt im Ubuntuuserforum um Rat fragen und erhaltet freundliche Unterstützung von erfahrenen Nutzern die euch gerne zur Seite stehen. Braucht ihr ein persönliches Gespräch, gibt es eine Linux-User-Group-Jena.

Kostenlos herunterladen könnt ihr das vollständige Betriebssystem hier. Falls ihr grundlegende Fragen vor der Installation habt, könnt ihr euch im Forum von Ubuntuuser anmelden und die Fragen hier stellen oder zunächst diesen Artikel aus der Ubuntu-Wikipedia lesen. Nach dem ihr die Datei herunter geladen habt, einfach auf eine CD brennen und den Rechner neu starten. Wenn ihr ein Netbook ohne CD-Laufwerk habt, könnt ihr mit UNetbootin auch von einem USB Stick aus installieren. Beim Hochfahren startet der Rechner von der CD aus und ihr könnt entweder Ubuntu gleich Installieren oder das System erst mal nur von der CD aus starten. In diesem sogenannten Live-CD Modus bleibt der Rechner unverändert aber ihr könnt euch mal anschauen wie das Betriebssystem so aussieht. Wenn ihr Ubuntu installieren wollt, müsst ihr euer bisheriges Betriebssystem nicht überspielen. Es lassen sich problemlos Linux und Windows nebeneinander Installieren. Beim Hochfahren könnt ihr dann wählen ob Linux und Windows gestartet werden soll. Vorher nicht Vergessen: Daten sichern, den Vorsicht ist besser als Nachsicht. Wie gesagt: Fragen, Unklarheiten, Hilfe?!? Informiert euch bei Ubuntuusers oder bei der Linux-User-Group-Jena.

Malte

MARX_reloaded (Mo 11.4. um 23:20 Uhr ARTE)

…nach der Ausstrahlung ist der Film eine Woche im Netz verfügbar.