Archiv für Juni 2012

Bundeskongress des Sozialistisch-Demokratischen-Studierendenverbandes dieLinke.SDS vom 22.6. bis zum 24.6. in Jena

An diesem Wochenende findet der Bundeskongress unseres Verbandes in Jena statt. Anlaufstelle für euch ist zunächst einmal der Hörsaal 5 in der Carl-Zeiß-Straße 3

Hier findet ihr noch einmal die wichtigsten Dokumente für den BuKo

Antragsheft 1

Antragsheft 2

Aktuelle Tagesordnung und Vorschlag für die Reihenfolge der Behandlung der Anträge

Party zum SDS Bundeskongress: Kubansiche Nacht am 23.6.12 im Kulturbahnhof am Spitzweidenweg 28

Am 17.6.12 den Nazis in Gera entgegentreten!

für Sonntag den 17.06. um 14.00 Uhr hat die NPD-Thüringen eine Demo am Gera’er Hauptbahnhof angemeldet. Ihr Motto ist „Kommunismus ist keine Meinung – Kommunismus ist ein Verbrechen“. Gerade hinsichtlich der jüngsten Sprengstoff-Angriffe auf das Gera’er Büro der Linkspartei durch „Unbekannte“ und dem bevorstehenden Nazi-Festival „Rock für Deutschland“ ist es besonders wichtig in dieser Region Flagge gegen den Faschismus zu zeigen! Was bei einer so kurzfristigen Anmeldung wichtig ist, ist eine schnelle überregionale Mobilisierung von Gegendemonstranten. Somit wird es um so wichtiger, dass wir gemeinsam und entschlossen von Jena aus anreisen und an diesem Sonntag gegen die Faschisten demonstrieren. Wir dulden Nazis weder in unserer Region, noch darüber hinaus!

Kein ruhiges Hinterland für Nazis – No Pasarán!

Abfahrt am Sonntag mit dem Zug um 13:23 Uhr vom Jena’er Westbahnhof aus.

Update: Es geht eine Stunde früher, also bereits um 12:23 Uhr los!

Hier gibt es eine Facebookveranstaltung und hier gibt es eine Seite gegen das „Rock für Deutschland“

Tag der Politikwissenschaft der FSU Jena – Schluss mit dem Extremismusquatsch!

Das Institut für Politikwissenschaft der FSU Jena führt diese Woche seinen Tag der Politikwissenschaft durch. Im Mittelpunkt steht dabei der politische Extremismus. Dazu gibt es Vorträge über linken und rechten Extremismus sowie einen Vortrag von Prof. Dr. Eckhard Jesse. Jesse ist einer der bekanntesten Vertreter der Extremismustheorie. Dabei handelt es sich im Kern um eine Auffrischung der Totalitarismusideologie. Diese wurde nach dem zweiten Weltkrieg entwickelt. Fundament dieser Ideologie ist die Gleichsetzung von Faschismus und Kommunismus. Rot gleich Braun. Während der Faschismus aber ja besiegt wäre, sei der Kommunismus quicklebendig und müsse bekämpft werden wie zuvor der Faschismus bekämpft wurde. Das die wenigsten in Deutschland den Faschismus bekämpft haben lassen wir mal bei Seite. Klar wird aber aus dieser Anlage, dass es sich bei der Totalitarismusideologie um eine primär antikommunistische Ideologie handelt. Praktisch stellt sich das so dar, dass eine Linie gezeichnet wird mit den guten Demokraten in der Mitte und den bösen Extremisten am linken und rechten Ende. Diese Linie wird dann in eine Hufeisenform gebogen um zu zeigen, dass sich die Extremisten ganz ähnlich sind in ihrer ferne zur Demokratie. Während überall sonst das stumpfe rechts-links Schema zu Gunsten von differenzierten Betrachtungen abgelegt wird, gilt die Extremismustheorie  unter CDU nahen Professoren als letzter Schrei der Politikwissenschaft.
Es gibt viele Studierende der Universität, die diesen Blödsinn nicht einfach hinnehmen wollen. Dies spiegelt sich auch in einem Flugblatt wieder, das in letzter Zeit in der Uni aufgetaucht ist und das wir an dieser Stelle Dokumentieren.

Hier das Programm des Tages der Politikwissenschaft